• This is the stopthebuff Magazin

    Rock n Roll and stopthebuff in 1998Im Frühjahr 2008 entstand die Idee ein Printmagazin zu kreieren, das überwiegend die Graffiti Szene Süddeutschlands dokumentiert. Denn während viele andere Graffiti-Städte und Metropolen Deutschlands ihre eigenen Magazine hatten, war der süddeutsche Bereich hier doch einigermaßen (vielleicht mit Ausnahme der Most Wanted, die nach eigener Aussage aber vor allem Heidelberg im Fokus hatte) unterrepräsentiert. Dabei hatte und hat Süddeutschland in past and present doch einiges zu bieten: Mit München Deutschlands Graffiti Hauptstadt der 80er, Mannheim, deren Graffiti Szene auch bereits früh in den 80ern begann, die Heidelberger, die zwar etwas später kamen, deren Einfluss aber umso größer war. Dann gab es die Stuttgarter, die in den 90ern schwer auf den Putz hauten. Nicht zu vergessen hier, der Einfluss aus Basel, der sich selbstredend nicht nur auf Stuttgart und Süddeutschland beschränkte und Basel somit auch immer irgendwie zu einem Stück deutscher Graffiti Geschichte machen sollte. Dazu kommen Städte wie Augsburg, Heilbronn, Nürnberg, Offenburg, Freiburg, Karlsruhe oder Regensburg die entweder auch schon einige Graffiti Jahre auf dem Buckel haben oder deren Szene immer weiter wächst und äußerst aktiv ist.

    Damit war mit dem Fokus Süddeutschland das erste Grundgerüst des Magazins gesteckt, wobei auch immer klar war, dass man sich nicht darauf beschränken würde und immer auch über den Tellerrand hinausschauen, sprich Gesamtdeutschland und auch andere Länder betrachten wollte.

    Ein weiteres Gerüst des Magazins sollte der Blick auf die Oldschool darstellen. Nachdem die Graffiti Kultur Deutschlands inzwischen bereits auf annähernd drei Jahrzehnte zurückblicken kann, erschien es wichtig der nachfolgenden Generation ein Stück dessen näher zu bringen, was vor ihr war. Getreu dem Motto: You can only understand what is, if you understand what was.

    Yard in SueddeutschlandGanz wichtig sollte natürlich auch immer der Faktor Style bleiben. Denn Style bzw.“ Handschrift ist immer ein Ausdruck von Persönlichkeit“ (Zitat Dare). Was einen Graffiti Künstler zu einem wirklichen Style Writer macht, ist es seine Buchstaben so individuell zu formen und zu gestalten, das sie einen hohen wiedererkennungswert besitzen und sich seine Persönlichkeit darin spiegelt. Somit sollte bei der Auswahl der jeweiligen Bilder immer der Style-Faktor eine herausragende Rolle spielen. Wobei es wahrscheinlich soviele verschiedene Meinungen gibt was einen guten Style ausmacht, wie es verschiedene Styles selbst gibt. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Um diese Vielfalt an Meinungen, Geschmäckern und Stilen zu zeigen, sollten fortwährend in jeder Ausgabe, zwei vollkommen unterschiedliche Style-Writer ein Alphabet in der rohen Essenz der Buchstaben – in schwarz-weiß- sketchen. Style Wars – Krieg der Stile hieß es nicht umsonst bereits 1983.

    Last but not least erschien es wichtig, jedem einzelnen Bild den ihm gebührenden Raum zu geben. Vorbei die Zeit, in der man Magazine mit der Lupe anschauen musste – This ist the stopthebuff magazin!

    Word up!

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